ZDF lädt wieder ins „Herzkino“ ein

© ZDF/ Jon Ailes
© ZDF/ Jon Ailes

Was der ARD ihr „Tatort“, ist dem ZDF sein „Herzkino“.

Seit Jahren buhlen die beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sonntags um 20.15 Uhr mit einem Kontrastprogramm um die Zuschauer. Während im Ersten Mord und Totschlag regieren, wird im Zweiten genüsslich geschmachtet. Herzkino heißt das Zauberwort, und der unangefochtene Star der romantischen Reihe ist Rosamunde Pilcher. Folgerichtig gibt die britische Lady of Love auch den Startschuss ab zur neuen Liebesfilm-Saison am 20. August 2017 – stilecht vor der Kulisse Cornwalls mit Nie wieder Klassentreffen, der Verfilmung ihrer Kurzgeschichte „Lounge Bar“.

Zu ihrem Abi-Treffen will Unternehmensberaterin Sandra (Denise Zich) auf keinen Fall allein erscheinen – ihr Chef Peter, mit dem sie eine Affäre hat, soll sie begleiten. Doch kaum ist Sandra bei ihrer Mutter Mary (Diana Körner) in Cornwall angekommen, macht Peter einen Rückzieher. Wutentbrannt plant Sandra ihre Rückreise nach London, als sie ihren früheren Klassenkameraden Luke (Patrik Fichte) trifft. Obwohl sich die beiden in der Vergangenheit nicht immer grün waren, beschließen Sandra und Luke, sich auf dem Klassentreffen als Paar auszugeben. Bei ihren früheren Mitschülern löst diese Nachricht Erstaunen aus: Besonders Sandras älteste Freundin Kate (Katja Woywood) betrachtet die vermeintliche Liaison mit gemischten Gefühlen. Immerhin hat sie ihren Mann Daniel (Jens Nünemann) ausgerechnet mit Luke betrogen – Daniels bestem Freund. Doch auch die beiden Männer teilen seit 20 Jahren ein Geheimnis: Luke und Daniel haben einen Lottogewinn, den sie eigentlich mit allen Abiturienten hätten teilen müssen, für sich behalten. Nun werden sie von einem Unbekannten erpresst.

Auch in den nächsten Wochen müssen die Herzschmerz-Fans nicht darben. Am 27.8. folgt Jella jagt das Glück, am 10.9. kommt mit Katie Fforde: Bruderherz eine weitere Bestsellerautorin zum Einsatz und am 17.9. dürfen die Zuschauer Ferien vom Leben nehmen.


Szenenfoto & Inhaltsangabe © ZDF/ Jon Ailes

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