„Kunterbunte Flaschenpost“ stellt sich vor

Blogs gibt es, so weit das Auge reicht, und das zu jedem erdenklichen Thema. Alle zu verfolgen, ist unmöglich. Deshalb möchten wir ein bisschen Orientierungshilfe leisten und einige engagierte Blogger und ihre Blogs vorstellen, die einen Blick lohnen. Heute zu Gast ist Maike Plewe-Sterzing von Kunterbunte Flaschenpost, die sich vor allem mit Büchern beschäftigt. Mit anderen vernetzt sie sich gerne auch auf ihrer gleichnamigen Facebook-Seite, bei Twitter und auf Instagram.

Kunterbunte Flaschenpost Header

Über mich:
Mein Name ist Maike, ich bin 35 Jahre alt und ein Kind des wunderschönen Nordens. Nach meinem Abitur, das ich an einer Deutschen Schule im Ausland gemacht habe, bin ich nach Deutschland zurückgekehrt und habe in Westfalen eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht. Zurzeit bin ich in Elternzeit und mein kleiner Pirat hat mich und unseren Alltag fest im Griff. Außerdem bin ich eine Wasserratte, verschmust, albern, chaotisch, ein großer Fan von Schnulzen und Herzschmerz-Filmen und singe gerne und unperfekt.

Mein Blog:
Die Kunterbunte Flaschenpost gibt es seit Juni 2015 und ich habe es bislang keine Sekunde bereut, diesen Schritt gegangen zu sein. Natürlich gab es auch Momente, die etwas schwerer waren und in denen man vielleicht ein wenig gezweifelt hat, aber im Nachhinein sind diese Augenblicke wichtig gewesen, um meinen Weg als Bloggerin zu finden. So habe ich im Laufe der letzten zwei Jahre einiges ausprobiert und wieder verworfen, habe an meinem Design gefeilt und bin mit meinem Blog von Blogger zu WordPress umgezogen. Und mit diesem Umzug kam auch mein Bloglogo, in das ich mich jeden Tag aufs Neue verliebe. Ich wollte etwas, in dem man meinen Blognamen wiedererkennt, den ich damals nicht ohne Grund gewählt habe. So hat die Flaschenpost für mich zweierlei Bedeutung: zum einen nimmt sie Bezug zu meiner Liebe zum Meer, zum anderen darauf, dass ich Mama eines kleinen Piraten bin, der zum Zeitpunkt der Bloggründung gerade mal ein paar Monate alt war. Der Zusatz „kunterbunt“ steht dafür, dass es auf dem Blog nicht immer strickt nach irgendeinem Muster verlaufen wird, sondern auch mal ausprobiert und gescheitert werden darf. Und weil ich mir diese Freiheit einräume, wird Kunterbunte Flaschenpost immer mein Hobby bleiben. Ich möchte den Spaß an der Sache behalten, mir keine Zwangsjacke anziehen und weiterhin frei nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“ bloggen.

Kunterbunte Flaschenpost Maike Plewe-SterzingMein Schwerpunkt:
Einer der Eckpfeiler meines Blogs sind Buchbesprechungen, die ich seit einiger Zeit nicht nur in Schriftform, sondern auch als Podcast anbiete. Dazu kommt die „Bookish Hall of Fame“, in der, wie der Name schon vermuten lässt, Bücher geehrt werden. Das Besondere daran ist, dass nicht ich entscheide, welches Buch in die Ruhmeshalle gehangen wird, sondern andere Blogger. In unregelmäßigen Abständen bitte ich hier also eine meiner Bloggerkolleginnen ein Buch auszuwählen, das ihrer Meinung nach in die Ruhmeshalle gehört, und dieses wird dann im Interviewformat vorgestellt. Sehr lieb gewonnen habe ich auch die Beitragsreihe „Drüber nachgedacht“, die ich gemeinsam mit sieben anderen Bloggerinnen führe und im Rahmen derer ich einmal im Monat meine Meinung zu den unterschiedlichsten Themen mit meinen Lesern teile.

Persönliche Note:
Das ist leicht zu beantworten: das Bloghoroskop. Die Idee dazu kam mir vor ungefähr einem Jahr und nachdem ich ein wenig herumprobiert hatte, ging die erste Ausgabe im Juli 2016 online. Seitdem erscheint pünktlich zum ersten eines jeden Monats eine neue Ausgabe.

Mein Lieblingsbeitrag:
Besonders am Herzen liegen mir drei Artikel, die so gar nichts mit Büchern zu tun haben, sondern zum Teil sehr persönlich sind und vieles über mich und meine Gedanken verraten. Bitte verzeiht, dass ich an dieser Stelle alle drei nenne, aber ich kann mich einfach nicht auf den Einen festlegen.
Im Rahmen der Herzenstage habe ich einen Beitrag über meine erste große Liebe geschrieben, der viele Erinnerungen in mir wachgerüttelt und während des Schreibens die unterschiedlichsten Gefühle entlockt hat.
Im zweiten Artikel schreibe ich darüber, dass Mama auch nur ein Mensch ist und nicht perfekt funktionieren und sich selbst aufgeben muss, um eine gute Mutter zu sein. Dabei habe ich mir eine ganze Menge Frust von der Seele geschrieben und am Ende so viele liebe und aufmunternde Worte von meinen Lesern bekommen, dass mir das Herz richtiggehend aufging.
Ein weiterer Beitrag, der mir sehr am Herzen liegt, ist sowohl im Rahmen der „Drüber nachgedacht“-Beitragsreihe als auch als Teil einer Blogparade entstanden und dreht sich von der ersten bis zur letzten Silbe darum, was #bloggerliebe für mich bedeutet.

Meine Blogosphäre:
Ich blogge jetzt seit knapp zwei Jahren und im Laufe der Zeit ist die Community eine Art Familie für mich geworden. Durch sie habe ich wahnsinnig tolle Menschen kennengelernt, die ich keine Sekunde mehr in meinem Leben missen möchte, habe die tollsten und verrücktesten Gespräche geführt, gelacht und geweint. Für Außenstehende ist das oft nicht nachvollziehbar, aber jene, die selbst Teil dieser Gemeinschaft sind, werden mich ganz sicher verstehen.
Als Bloggerin lese ich natürlich auch andere Blogs und ich finde so viele von ihnen so unglaublich toll, dass ich euch am liebsten auf jeden einzelnen aufmerksam machen würde. Um hier aber nicht den Rahmen zu sprengen, lege ich mich auf drei Blogs fest, von denen ich denke, dass sie euch bereichern werden.
Bücherquatsch: Tati und ihren Blog kenne ich beinahe so lange, wie ich selbst Teil der Community bin, und ich besuche sie immer wieder sehr gerne. Bei ihr weiß ich, dass ich auf viel Herz, Charme, Witz und Kreativität treffe, wann auch immer ich ihr einen Besuch abstatte, und da wir beide so ziemlich den gleichen Buchgeschmack haben, wächst meine Wunschliste dank ihrer Empfehlungen auch immer fleißig weiter. Leider haben wir es bislang noch nicht geschafft, uns persönlich zu kennenzulernen, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Goldblatt: Rebecca und ich haben ungefähr zur gleichen Zeit mit dem Buchbloggen angefangen, ebenso, wie wir fast zeitgleich mit unseren Blogs von Blogger zu WordPress umgezogen sind. Bei ihr hat man manchmal das Gefühl, Inspiration wäre ihr zweiter Vorname, so sehr sprudeln die Ideen oftmals aus ihr heraus. Besonders toll finde ich, dass sie wahnsinnig vielseitig ist und dennoch ihrer Linie treu bleibt.
Not an Avocado: Das Avocado Girl bloggt nicht über Bücher, sondern über das Leben. So teilt sie mit ihren Lesern ihre Gedanken und lässt sie an ihrer Freude oder ihrem Frust teilhaben. Die offenen, ungefilterten Worte, die dabei oft zustande kommen, machen mir die Bloggerin wahnsinnig sympathisch und bringen mich zum Nachdenken.