Buchrezension Susan Mallery – Küsse haben keine Kalorien

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SUSAN MALLERY
Küsse haben keine Kalorien
Sweet Success
Einzelband
Gegenwartsliebesroman
Juli 2015
MIRA
TB, €9,99/ E-Book, €8,99

 

 


Allison „Ali“ Thomas führt im beschaulichen Saint Maggie eine kleine Confiserie. Ihre selbstgemachten Schokoladen, Pralinen und Muffins im „Decant Delight“ sind weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebt. Das Einzige, was der Dreißigjährigen zu ihrem Glück fehlt, ist der richtige Mann an ihrer Seite. Auch ihre Mutter, eine ehemals berühmte Schauspielerin, drängt Ali geradezu, ihr endlich Enkelkinder zu schenken. Als der gutaussehende Matt Baker in der Kleinstadt auftaucht, um in ihrem Laden neue Regale anzubringen, fühlt sich Ali direkt zu ihm hingezogen. Doch der Aushilfshandwerker wirkt ziemlich verschlossen und scheint vor irgendetwas in seiner Vergangenheit davonzulaufen. Ali gelingt es durch ihre Natürlichkeit und ihr fröhliches Wesen aber, nach und nach Matts Schutzpanzer zu durchbrechen. Dabei kommen sie sich unwillkürlich näher.

Susan Mallerys Bücher stehen immer wieder für romantische und unterhaltsame Lesestunden, so auch „Küsse haben keine Kalorien“, ein Roman, der im Original schon 2001 erschienen ist. Die beiden Hauptfiguren wachsen einem schnell ans Herz, und auch die Nebencharaktere sind durchweg liebevoll gezeichnet. Die wunderbare Confiserie, in der sich alle Naschkatzen wohlfühlen würden, bildet den Dreh- und Angelpunkt der auch im übertragenen Sinne süßen Geschichte. Allerdings machen es sich Ali und besonders Matt gegenseitig doch recht schwer, und manche ihrer Handlungsweisen sind nicht unbedingt nachvollziehbar. Auch die Erwartungshaltung und gleichzeitige Sprachlosigkeit der beiden sind nicht immer ganz verständlich und könnten öfters schneller aus der Welt geschafft werden. Der flüssige Schreibstil und die heißen Liebesszenen trösten aber über so manche aufkommende kleine Länge hinweg und das schöne Happy End rundet die Geschichte schließlich wunderbar ab. (MS)