Buchrezension Sandra Brown – Nur wer Liebe lebt

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SANDRA BROWN
Nur wer Liebe lebt
(erstmals 1989 erschienen unter dem Namen und Titel Erin St. Claire – Der lange Weg ins Glück, neu aufgelegt unter Sandra Brown – Der lange Weg ins Glück)
Led Astray
Band 1 der „Hell Raisers“-Serie
Gegenwartsliebesroman
Oktober 2005
MIRA
TB, €6,95


Jenny wurde als Kind von der texanischen Pfarrersfamilie Hendren aufgenommen und wuchs zusammen mit deren Söhnen Hal und Bruce auf. Eine Hochzeit zwischen Jenny und Hal, der in die Fußstapfen seines Vaters getreten ist, stand nie außer Frage. Doch der junge Geistliche möchte vorher aus religiöser Überzeugung und Pflichtgefühl Kriegsflüchtlinge in Mittelamerika retten. Um ihn von dieser gefährlichen Mission abzuhalten, versucht Jenny ihn kurz vor seiner Abreise zu verführen. Hal wehrt dies ab, weil es gegen seinen Glauben verstößt. Als in der Nacht dennoch ein Mann zu ihr ins Bett schlüpft und sie zärtlich liebt, glaubt Jenny sich am Ziel. Doch am nächsten Morgen ist ihr Verlobter abgereist und kommt kurz darauf in der Krisenregion ums Leben. Für Jenny bricht eine Welt zusammen, zumal sie feststellt, dass sie schwanger ist. Sie ahnt nicht, dass Bruce, der sie schon lange heimlich liebt, der Vater ihres Babys ist.

Fans von Sandra Browns neueren Romanen sei gesagt, dass dieses Buch aus ihrer Frühphase stammt, in der sie noch reine Romanzen verfasst hat. Aber schon damals konnte sie unterhaltsam schreiben. Die Ausgangssituation mag unglaubwürdig klingen, der Autorin gelingt es jedoch, daraus eine dramatische und einfühlsame Liebesgeschichte zu entwickeln. Die Protagonisten begleitet man gerne auf ihrem steinigen Weg durch die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Nichts wünscht man dem Heldenpaar mehr als das obligatorische glückliche Ende. Ein kurzes Wiedersehen mit Jenny und Bruce gibt es im Band „Dschungel der Gefühle“. (TD)