Buchrezension Roxanne St. Claire – Barfuß im Sonnenschein

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ROXANNE ST. CLAIRE
Barfuß im Sonnenschein
Barefoot in the Sun
Band 3 der „Barefoot Bay“-Serie
Gegenwartsliebesroman
Juli 2015
LYX
TB, €9,99/ E-Book, €8,99

 

 


Nicht einmal ihre Freundinnen wissen, dass die lebenslustige Zoe Tamarin seit ihrer Kindheit unter falschem Namen auf der Flucht ist und ihre vermeintliche Großtante Pasha sie aus einer schlimmen Pflegefamilie gerettet hat. Vor neun Jahren vertraute Zoe sich dem Mann an, den sie liebte, nur um erneut Reißaus zu nehmen. Als sie Dr. Oliver Bradbury wiedersieht, der inzwischen in Florida praktiziert, ganz in der Nähe der Insel, auf der sie bei der Eröffnung des exklusiven Resorts ihrer Freundin hilft, bringt sie das zuerst aus der Fassung. Dann aber setzt sie all ihre Hoffnungen in ihn, dass er Pasha, die an Krebs erkrankt ist, retten kann. Zoe hat Oliver nie vergessen, doch noch immer fürchtet sie, dass er sie und ihre Tante an die Behörden verraten könnte. Auch er empfindet noch sehr viel für sie und macht sich seinerseits Sorgen, wie sie auf seinen Sohn reagiert.

Im dritten Band der „Barefoot Bay“-Serie erreichen die Emotionen einen neuen Höhepunkt. Dass Zoe hinter ihrer aufgekratzten Fassade etwas verbirgt, schimmerte schon in den früheren Bänden durch. In ihrem eigenen Roman kommt ihr Geheimnis nun zum Vorschein und damit auch ihre tiefe Verletzlichkeit, derentwegen der Heldin ihr manchmal irrationales Verhalten nachgesehen wird. Oliver macht sie es ganz schön schwer, ihr seine nie erloschene Liebe zu beweisen. Dabei besteht gar kein Zweifel, dass zwischen den beiden weit mehr als nur körperliche Anziehung besteht, auch wenn diese für prickelnde Momente sorgt. Doch es sind gerade die Gefühle – und die Tatsache, dass Oliver innerlich wie äußerlich ein Traummann ist –, die hier für wohlige Schauer sorgen und eine berührende Liebesgeschichte vollenden. (TD)