Buchrezension Poppy J. Anderson – Verliebt in der Nachspielzeit

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POPPY J. ANDERSON
Verliebt in der Nachspielzeit
Band 1 der „New York Titans“-Serie
Gegenwartsliebesroman
Dezember 2014
Rowohlt
TB, € 9,99/ E-Book, €3,49

 

 


Hanna Dubois ist kürzlich von London nach New York gezogen und auf dem Weg zu einem äußerst wichtigen Vorstellungsgespräch. Als ihr Taxi plötzlich in einen Unfall verwickelt wird, ist schnell jemand an ihrer Seite, um ihr zu helfen, doch irgendetwas scheint merkwürdig an dieser Situation. Überall um sie herum flackert Blitzlichtgewitter auf, und die vielen Reporter sind ganz aus dem Häuschen. Ihr Retter ist nämlich niemand anderer als die Football-Legende John Brennan – ein Name, der ihr allerdings gar nichts sagt. Gerade diese Unwissenheit ist es, die Hanna in Johns Augen zu etwas ganz besonderem macht. Kaum werden sie ein Paar, bekommen sie jedoch Gegenwind von Medien und Fans, die Hanna so gar nicht als perfekte Frau für John ansehen. Schon bald ist sie deshalb mit den Nerven am Ende und völlig verunsichert.

Mit dem witzigen ersten Band der „New York Titans“-Serie, die zunächst im Eigenverlag erschienen ist und dann von Rowohlt neu unter dem Serientitel „Titans of Love“ neu aufgelegt wurde, macht Poppy J. Anderson gleich Lust auf mehr Geschichten rund um Johns Team. Nicht nur der beschwingte Schreibstil sorgt für ein kurzweiliges Lesevergnügen, es sind vor allem die charmante Geschichte und die liebenswürdigen Charaktere, die viel Spaß bereiten. Es fällt leicht, sich in Hanna und John hineinzuversetzen und ihre Handlungen und Gedanken nachzuvollziehen, auch wenn die Unsicherheit der Heldin manchmal etwas zu dick aufgetragen wirkt. Während sie sich immer wieder Gedanken macht, ob John sie wirklich liebt – was einen ein ganz klein wenig zur Verzweiflung treiben kann –, sind seine Gefühle doch sehr offensichtlich. Trotzdem gelingt es der Autorin noch, mit unerwarteten Wendungen zu überraschen und so auch ein wenig Spannung in die süße Liebesgeschichte zu bringen. (SL)