Buchrezension Patricia Lewin – Die einsame Wahrheit

Werbung
Werbung

 

PATRICIA LEWIN
Die einsame Wahrheit
Out of Time
Band 2 der „Erin Baker“-Serie
Romantikthriller
Dezember 2006
Bastei Lübbe
TB, €8,95

 

 


Nachdem sie die CIA verlassen hat, arbeitet Dr. Erin Baker als Dozentin. Ihr Leben verläuft nach einigen Turbulenzen wieder in ruhigeren Bahnen. Alec Donovan, den sie während ihres letzten Falls kennengelernt hat, würde seine Freundschaft mit ihr gerne vertiefen. Deshalb sieht er es gar nicht gern, dass der Geheimdienst sie für einen Spezialauftrag wieder rekrutiert. Ein Agent, Erins Mentor, ist in Kuba verschollen, als er Machenschaften in einer Hilfsorganisation nachspürte. Erin wird als Lehrerin getarnt in den Verband eingeschleust, für den auch ihr Vater, den sie seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen hat, als Arzt arbeitet. Währenddessen versucht Alec in Florida etwas über die Angelegenheit in Erfahrung zu bringen. Seine Unterstützung ist auch bitter nötig, denn es ist ein Komplott im Gange, mit dem einer allein nicht fertig werden kann.

In „Die dunkle Erinnerung“ gab es nur am Ende zarte Hinweise darauf, dass sich zwischen Erin und Alec etwas anbahnt. Diesen Faden nimmt Patricia Lewin im zweiten Band um die Ex-Agentin wieder auf. Die Verbindung der beiden spielt zwar schon eine etwas größere Rolle, ist aber immer noch nicht weit gediehen. Die Handlung wird bestimmt von Erins Undercover-Einsatz. Auch die wieder auflebende Beziehung zu ihrem Vater ist von großer Bedeutung und sorgt am Schluss für einen Knalleffekt, der der Protagonistin mächtig zusetzt. Vorher braucht der Thriller allerdings eine gewisse Zeit, um richtig in Fahrt zu kommen, ist dann aber sehr actionreich. Und so funktioniert auch der Spannungsanteil in dieser Fortsetzung wesentlich besser als im ersten Roman. Mit dem aufregenden Plot kann die Autorin die Leser an das Buch fesseln. (TD)