Buchrezension Emma Hart – Spiel ohne Regeln

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EMMA HART
Spiel ohne Regeln
The Love Game
Band 1 der „Love Games“-Serie
Gegenwartsliebesroman/ New Adult
August 2014
Fischer
TB, € 8,99/ E-Book, €8,99

 

 


Maddie Stevens hasst Jungs wie Braden Carter – gutaussehend, arrogant und an jedem Finger ein anderes Mädchen. Die Spur der gebrochenen Herzen, die er hinter sich herzieht, ist lang, und ihm müsste dringend einmal eine Lektion erteilt werden. Deshalb will Maddie ihn in vier Wochen dazu bringen, sich in sie zu verlieben, und ihn dann eiskalt abservieren. Doch Braden hat einen ähnlichen Plan, denn er ist es nicht gewohnt, dass ihm ein Mädchen mal nicht zu Füßen liegt. Dumm ist nur, dass die beiden die Rechnung ohne ihre Gefühle gemacht haben, und so wird aus dem Spiel schnell Ernst, als Maggie und Braden Hals über Kopf in ein Gefühlschaos schlittern, das sie beide noch nie erlebt haben.

Ideentechnisch ist Emma Harts Auftaktband zur „Love Games“-Serie sicherlich nicht neu, erinnert er doch stark an den Film „Wie werde ich ihn los in zehn Tagen“, der schon 2003 die Kinokassen klingeln ließ. Wer die romantische Komödie mochte, wird aber sicherlich auch Gefallen an diesem Buch finden, ebenso wie alle anderen, die Lust auf eine witzige Collegegeschichte mit sympathischen Figuren haben. Maddie ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, wodurch sie sehr authentisch wirkt. Gemeinsam mit ihren Freundinnen erobert sie das Leserherz im Sturm – genau wie Braden, der eigentliche Bad Boy der Geschichte, der in Wirklichkeit aber ganz toll und sehr sympathisch ist. Dass Maddie sich in ihn verliebt, ist nur logisch, ebenso wie das daraus resultierende emotionale Wirrwarr. Einige würden die Story vielleicht seicht nennen, doch die Autorin schafft es, etwas in einem anzurühren, sodass das Buch in Erinnerung und vor allem im Herzen bleibt. Bei so viel Spaß wird schon ungeduldig auf die Fortsetzung gewartet. (EP)