Buchrezension Cora Carmack – Faking It – Alles nur ein Spiel

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CORA CARMACK
Faking It – Alles nur ein Spiel
Faking It
Band 2 der „Losing It“-Serie
Gegenwartsliebesroman/ New Adult
Oktober 2014
LYX
KB, €9,99/ E-Book, €8,99

 

 


Mackenzie Miller, die sich selbst lieber Max nennt, ist Musikerin mit Leib und Seele. Wer sie wirklich ist, mit all ihren Tattoos und Piercings, versucht sie mit allen Mitteln vor ihren konservativen Eltern zu verbergen. Damit sie ihr den Geldhahn nicht zudrehen, will sie die Scharade, die sie seit Jahren spielt, aufrechterhalten. Daher muss auch Mace, ihr Freund, kurzerhand verschwinden, als ihre Eltern unangekündigt in dem Café auftauchen, in dem sie gerade sitzt. Blöd ist nur, dass sie vorher am Telefon von ihrem vorbildhaften Freund geschwärmt hat, deshalb muss sofort ein neuer her. Cade Winston staunt nicht schlecht, als er regelrecht überfallen und gebeten wird, kurz diese Rolle für eine völlig Fremde zu übernehmen. Was als lustige Episode gedacht war, entwickelt sich bald zu etwas sehr viel Größerem, denn zwischen Max und Cade knistert es gewaltig.

Der zweite Teil der „Losing It“-Serie steht seinem Vorgänger in nichts nach. Cade, der bereits aus dem ersten Band bekannt ist, erstrahlt in einem völlig neuen Licht und überzeugt auf ganzer Linie. Cora Carmack versteht es, den Figuren Leben einzuhauchen und Witz und Charme zu versprühen. Der Autorin gelingt es auch gut, einen gewissen Tiefgang zu erzeugen, ohne in Melancholie abzudriften, wie es in anderen New-Adult-Romanen manchmal der Fall ist. Die Anziehungskraft zwischen Held und Heldin ist immer präsent, dominiert die Geschichte jedoch nicht. Dementsprechend sind die Liebesszenen eher rar gesät und gehen auch nicht zu sehr ins Detail, sondern bleiben stets geschmackvoll. So werden die Leser allmählich von der schönen und humorvollen Lovestory in den Bann gezogen. (KR)