Buchrezension Cecelia Ahern – Der Ghostwriter

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Cecelia Ahern
Der Ghostwriter
Herman Banks and the Ghostwriter
Einzelband
Übersinnlicher Roman
Mai 2014
Krüger
HC, €12,99/ TB, €8,99/ E-Book, €8,99

 

 


Herman Banks hat sich von einem armen Jungen zu einem erfolgreichen Geschäftsmann hochgearbeitet. Eigentlich hat er im Leben alles, was er sich nur wünschen kann – bis zu dem Tag, an dem er erfährt, dass seine geliebte Frau Amber eine Affäre mit dem Fitnesstrainer hat. Besessen davon, ein Buch zu schreiben, zieht er kurzerhand nach Litherly in Südengland. Doch die Ideen zum Roman wollen einfach nicht kommen, und eine Schreibblockade hat ihn fest im Griff. Auch das Misstrauen seiner Frau gegenüber steigt von Tag zu Tag. Dann aber liegt eines Tages auf wundersame Weise das erste Kapitel seines Buches auf seinem Schreibtisch. Allerdings verschwindet im Gegenzug ein Geschenk von Amber.

In der Novelle „Der Ghostwriter“ präsentiert Cecelia Ahern wieder ihre übersinnliche Ader. Wie schon in ihren früheren Romanen so steckt auch in diesem Buch, so kurz es auch ist, eine Botschaft, die auf äußerst unterhaltsame Art und Weise verpackt ist. Der Schreibstil der Autorin ist unvergleichlich und schafft es immer wieder, die Leser innerhalb weniger Seiten in den Bann zu ziehen. Herman Banks ist eine Figur, die vielleicht nicht immer sympathisch erscheint, aber von Anfang an Interesse weckt. Und gerade dass die Erzählung im Vergleich zu anderen Ahern-Werken ein wenig düsterer, schwerer und melancholischer daherkommt, macht ihren Reiz aus. Die irische Bestsellerautorin hat es damit wieder einmal geschafft, eine Geschichte zu schreiben, die nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern die Menschen im Herzen berührt. (KR)