Buchrezension Ann Aguirre – I Want It That Way

Werbung
Werbung

 

ANN AGUIRRE
I Want It That Way
I Want It That Way
Band 1 der „2B“-Serie
Gegenwartsliebesroman/ New Adult
September 2015
MIRA
TB, €9,99/ E-Book, €6,99

 

 


Nadia Conrad hat ihr Ziel fest im Blick. Sie will so schnell wie möglich ihren Abschluss machen und als Lehrerin arbeiten. Da bleibt ihr kaum Zeit, sich über so etwas wie Liebe Gedanken zu machen. Trotzdem bleibt ihr, als sie mit ihren drei Freunden in eine neue Wohnung zieht, der Nachbar aus dem unteren Stockwerk nicht verborgen. Der alleinerziehende Vater Daniel „Ty“ Tyler verbirgt einige Narben in seinem Inneren. Deshalb gehört es strikt zu seinem Plan, keine feste Beziehung einzugehen. Weder Ty noch Nadia haben jedoch mit der Anziehung zwischen ihnen gerechnet. Tatsächlich brechen sich lang gehegte Träume und Wünsche Bahn. Doch Ty wehrt sich mit aller Macht gegen das Schicksal und bricht dabei nicht nur sein eigenes Herz, sondern auch das von Nadia.

Mit ihrer „2B“-Trilogie, benannt nach der Apartmentnummer des Freunde-Quartetts, wagt sich Ann Aguirre erstmals ins New-Adult-Genre vor. Leider schafft sie es mit diesem Ausflug größtenteils nicht zu überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte um Nadia und Ty am Anfang sehr unausgereift und wenig authentisch wirkt. Öfters gerät der Lesefluss ins Stocken, weil die Charaktere teilweise viel zu übereilt handeln und somit an Glaubwürdigkeit verlieren. So gelingt es der Autorin auch nur schwer, die Emotionen des Heldenpaars auf den Leser überspringen zu lassen. Die Chemie, die sie zwischen Ty und Nadia beschwört, ist deshalb lange kaum spürbar. Da das unbestreitbare Potenzial der Autorin, das sie schon in vielen Romanen bewiesen hat, aber doch hin und wieder durchschimmert, hat sie für die Folgebände noch eine Chance verdient. (KR)